- Gott: Wir glauben an den einigen, heiligen und liebenden Gott, der voller Herrlichkeit, Kraft und Weisheit ist, der da lebt in ewiger Dreieinigkeit als Vater, Sohn und Heiliger Geist. Gott, der Schöpfer und Erhalter des ganzen, physischen und geistlichen Universums, hat ein Verlangen Gemeinschaft mit uns zu pflegen.
- Schöpfung: Wir glauben, dass alle Personen nach dem Ebenbilde Gottes geschaffen sind; sie haben die Faehigkeit moralische Entscheidungen zu machen. Ihnen ist auch die Verantwortung gegeben über die Schöpfung zu herrschen. Gott verlangt, dass alles menschliche Leben in der Familie anfängt, wo Mann und Frau unter Gott für`s ganze Leben verbunden sind.
- Sünde: Wir glauben, dass Sünde eine Ablehnung gegen Gottes Gebote ist, welche mit der Rebellion Satans begann, gefolgt mit Adam und Eva’s freiwilliger Entscheidung Gott nicht zu gehorchen. Durch die Sünde ist Jederman* (dem Willen Gottes gegenüber zu kurz gekommen), wodurch ein Konflikt mit Gott, mit sich selbst und mit anderen enstanden ist. Die Strafe für Sünde ist leiblicher und geistlicher Tod.
*von Gott getrennt worden
- Offenbarung: Wir glauben, dass die Bibel das von Gott eingegebene und unverfehlbare Wort Gottes ist. Es ist die einzige Autorität für Glauben und Leben. Gottes Offenbarung im Alten Testament, durch die Schöpfung und den Bund, war eine Vorbereitung für die großartige Offenbarung im Neuen Testament durch Jesus Christus.
- Jesus Christus: Wir glauben an Gott den Sohn, den Herrn Jesus Christus, der ganz Gott und ganz Mensch war. Er tat Gottes Gebote kund, lebte ein sündloses Leben, starb am Kreuz um unsere Sünden zu bezahlen, stand leiblich vom Tode auf, fuhr auf gen Himmel und ist Herrscher und Regierer über alles.
- Erlösung: Wir glauben, dass die Erlösung eine Gabe der Gnade Gottes ist, die man durch persönliche Buße und Glauben an Jesus Christus als Herrn und Heiland erhält. Gläubige, die im Glauben und Gehorsam leben, haben Heilsgewißheit, Vergebung der Sünde, Befreiung von der Sünde, Wiederherstellung der Gemeinschaft mit Gott und ewiges Leben.
- Heiliger Geist: Wir glauben an Gott als den Heiligen Geist, der all denen, die ihren Glauben in Jesus Christus gesetzt haben, neues Leben gibt. Der Geist, welcher in den Gläubigen wohnt, fährt fort zu trösten, zu kräftigen, zu befähigen, zu führen und zu vereinigen, um die Mission der Gemeinde zu erfüllen.
- Jüngerschaft: Wir glauben, Jesus als Herrn in allem zu folgen heißt: Dass das Leben des Christen durch Liebe, Ehrlichkeit, Reinheit und Einfalt bestimmt wird. Des Gläubigen Hingabe zu Christus und der weltweiten Kirche, wird der Maßtab der Entscheidung sein, wie man sich in der Gesellschaft beteiligt hat.
- Kirche: Wir glauben, dass die Kirche der sichtbare Leib der Gläubigen ist, die weltweite Gemeinschaft derer, die ihren Glauben auf Jesus Christus gesetzt haben. Glieder dieses Leibes sind miteinander in lokalen Gemeinden verbunden und nehmen an der Verordnung der Wassertaufe und des Abendmahls teil.
- Friede und Vergebung: Wir glauben, dass Gott allen Menschen Frieden und Vergebung durch das Werk Christi am Kreuz anbietet. Nachfolger des Gesetzes der Liebe Christi, bestätigen die Heiligkeit des Lebens, indem sie Frieden mit sich selber, im gemeinschaftlichen Leben und in internationalen Situationen stiften.
- Mission: Wir glauben, dass die Mission der Kirche in aller Welt Jünger zu senden ist, in dem das Evangelium von Jesus Christus, durch Evangelisierung und hingegebenen Dienst weiter gegeben wird.
- Christi letztendlicher Triumph: Wir glauben an die Wiederkunft und Herrschaft Jesu Christi, an die letzte Auferstehung, an das Gericht der Ungerechten in der Hölle und an die ewige Belohnung der Gerechten im Himmel.
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1. Gott |
| Wir glauben an den einigen, heiligen und liebenden Gott, der voller Herrlichkeit, Kraft und Weisheit ist, der da lebt in ewiger Dreieinigkeit als Vater, Sohn und Heiliger Geist. Gott, der Schöpfer und Erhalter des ganzen, physischen und geistlichen Universums, hat ein Verlangen Gemeinschaft mit uns zu pflegen. |
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Gottes Charackter und Eigenschaften.
Unser Gott ist ein wunderbarer Gott, der allein würdig ist unser Lob, unsere Anbetung und unsere Treue zu erhalten. Gott ist der Allerhöchste und er duldet keine Nebengötter. Gott ist heilig und will, dass alle Menschen bestrebt sein sollen heilig zu sein so wie er. Gott ist Liebe und die da lieben, spiegeln die Eigenschaften ihres Gottes wieder. Gottes unendliche Größe bedeutet, dass Gottes Leben von Ewigkeit her unendlich, Leben spendend, allwissend, allgegenwärtig und allmächtig ist. Er ist frei seine heiligen Pläne zu erfüllen. Wir haben das Vorrecht Gott zu kennen, wenn wir ihn auch nicht völlig verstehen. Gott bleibt der höchste König des Universums, der da in strahlender Herrlichkeit, majestätischer Kraft und allumfassender Weisheit regiert. |
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Dreieinigkeit und Gottheit.
Gott ist der einzige, wahre Gott, der unsere völlige Treue und Hingabe verlangt. Innerhalb der Einigkeit Gottes ist eine dreifache Harmonie der Gemeinschaft. Der Vater regiert, plant, unternimmt, schafft, erhält und richtet die Schöpfung. Der Sohn kam in die Welt um zu lehren, zu heilen, zu leiden, zu sterben, aufzuerstehen und zu erlösen. Der Heilige Geist bewohnt, gibt Kraft, erweckt, verändert, segnet und leitet die neue Kreatur. Die Persönlichkeiten der Dreieinigkeit verbinden die Schöpfung, Erlösung und lebenspendenden Taten Gottes, von der Schöpfung her bis hin zur neuen Schöpfung. Der Vater sandte den Sohn, der Sohn gab der Kirche den Geist. |
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Schöpfer und Erhalter.
Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Gott sprach und aus Nichts ward das ganze Universum geformt. Gott als Vater, Sohn und Heiliger Geist nehmen Teil an der Schöpfung und Erhaltung der Welt. Die Schöpfung drückt Gottes Gedanken aus, wie ein Gemälde die Gedanken des Malers ausdrückt. Wir sind von Gott abhängig für Land, Luft, Wasser, Nahrung, Obdach, Freunde und das Leben selbst. Wir sind von Gottes Fürsorge abhängig um das Leben zu erhalten, um uns für unsere Werke zu befähigen und um uns seinen erlösenden Absichten zuzuführen. Alle unsere Segnungen kommen von Gottes Güte und Gnade. |
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Gottes Verhältnisse.
Gott strebt danach ein persönliches Verhältnis mit allen Menschen zu haben. Wir entdecken die Fülle des Lebens, wenn wir uns lebenslänglich durch Jesus Christus mit Gott verbinden. Gott mit dieser intimen Vertraulichkeit zu kennen zieht das Herz, die Seele, die Gedanken und alle Kraft mit hinein. Unsere Liebe zu Gott wird in unserem Glauben und Gehorsam zu dem, der uns zuerst geliebt hat, wiedergespiegelt. |
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| 2. Die Schöpfung |
| Wir glauben, dass alle Personen nach dem Ebenbilde Gottes geschaffen sind; sie haben die Faehigkeit moralische Entscheidungen zu machen. Ihnen ist auch die Verantwortung gegeben über die Schöpfung zu herrschen. Gott verlangt, dass alles menschliche Leben in der Familie anfängt, wo Mann und Frau unter Gott für`s ganze Leben verbunden sind. |
Ebenbild Gottes. Gott schuf Mann und Frau als sein Ebenbild. Wir verkörpern den unsichtbaren Gott im Himmel im Fleisch und Blut hier auf Erden. Die Menschen sind wunderbare Geschöpfe mit Leib, Verstand, Willen, Gefühle und Seele. Als Träger des Ebenbildes Gottes sind alle Menschen würdig respektiert und wert geachtet zu werden. Die Würde und der Wert den wir in einer Person sehen, sind auf Gottes Werten gegründet, nicht auf die Qualität der Person in Verhältnissen, in Moralität (Sittlichkeit), in Geistlichkeit, in Wissenschaft oder in physischen Fähigkeiten. |
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Moralische Entscheidungen. Gott schuf die Menschen mit freiem Willen um moralische Entscheidungen zu treffen. Freiheit um moralische Entscheidungen zu treffen, steigert die persönliche Verantwortung im Glauben und Gehorsam, Hoffnung und Arbeit, Liebe und Mitleid. Trotzdem ist die menschliche Freiheit beschränkt unter den unumschränkten Willen Gottes. Wir sind in Wahrheit frei, wenn wir unsere Entscheidungen im Gehorsam gegen Gott machen und Gottes Absichten erfüllen. Ehrenhafte Verhältnisse mit Gott und anderen, bringen Wagnisse und Belohnungen der freien Entscheidungen mit sich. Menschliche Freiheit kommt am besten zum Vorschein in der Liebe zu Gott und zum Nachbarn. |
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Verwaltung der Schöpfung. Die Erde ist des Herrn. Gottes Schöpfung ist bestimmt als Gabe für alle Kreatur, ein Heim für die Menschen, ein Platz des Segens und ein Land des Friedens. Gott segnete Adam und Eva in dem Garten mit Nahrung, Raum und Fruchtbarkeit. Mit der Gabe kommt Gottes Ruf fruchtbar und verantwortlich mit der Schöpfung zu sein. Gehorsam gegen Gott bringt Segen für die Schöpfung, aber Ungehorsam gegen Gott kehrt die Schöpfung gegen uns. Als Folge darauf tun wir gute Werke, machen weise Entscheidungen, führen einen vernünftigen Lebenswandel, um unseren Dank für Gottes gnädige Gaben auszudrücken. |
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Familie. Gott wollte, dass die Ehe ein lebenslänglicher Bund sei, in dem ein Mann und eine Frau ihre Eltern verlassen würden um ein festes, vereinigtes und intimes Verhältniss miteinander zu führen. Gott gestaltete die Familie so, dass sich die Eltern um die leiblichen und geistlichen Nöte der Kinder kümmern würden. Die Familie wurde so gestaltet, dass Kinder willkommen, dass die Alten respektiert und die einzelnen Personen gesegnet seien würden. Eltern sind dazu berufen ihre Kinder zu lehren Gott zu erkennen und ihm zu dienen. Christen sind berufen als Brüder und Schwestern in der Familie Gottes zu leben, besonders auch solche Personen zu versorgen, die keine Familienverbündnisse haben. |
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| 3. Sünde |
| Wir glauben, dass Sünde eine Ablehnung gegen Gottes Gebote ist, welche mit der Rebellion Satans begann, gefolgt mit Adam und Eva’s freiwilliger Entscheidung Gott nicht zu gehorchen. Durch die Sünde ist Jederman* (dem Willen Gottes gegenüber zu kurz gekommen), wodurch ein Konflikt mit Gott, mit sich selbst und mit anderen enstanden ist. Die Strafe für Sünde ist leiblicher und geistlicher Tod. |
Sünde Die Würde aller Personen steht in völligem Kontrast mit der Tiefe menschlicher Sünde. Adam und Eva’s Sünde bildete eine Rebellion gegen Gottes Gebot. Mit einer einzigen zerstörerischen Tat stürzte die ganze Menschheit in die Macht der Sünde. Sündige Gedanken, Gefühle und Taten verhindern Gottes Leitung zu folgen. Sünde zerstört menschliche Verhältnisse und hinterlässt gebrochene Gemeinschaften. Sünde ist ein starker Einfluss, der uns in Versuchung führt Entscheidungen gegen Gottes Willen zu machen. |
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Engel und Satan. Wir teilen die Welt mit geistlichen Wesen, die unsere sittlichen Entscheidungen beeinflussen. Die Engel wurden erschaffen, um in Gottes Herrschaft zu dienen, Gottes Botschaften zu überbringen, gegen finstere Mächte zu kämpfen und den Heiligen zu dienen. Die bösen Geister rebellieren gegen Gott, indem sie versuchen die Welt mit dem Bösen zu versklaven. Satan ist der führende Gegner Gottes. Satans Reich der Finstrernis versucht Gottes Reich des Lichts zu besiegen durch Lügen, Zerstörung und Tod. |
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Der Fall des Menschen. Indem Adam und Eva weise sein wollten so wie Gott, wurden sie töricht. Durch das Verlangen frei zu sein von Gottes Gebot, wurden die Menschen versklavt. In dem Bestreben höher zu sein als der Abglanz von Gottes Herrlichkeit, fielen wir ab. Unser Ebenbild und unsere Ähnlichkeit mit Gott war verunstaltet durch Selbstsüchtigkeit. Wir alle haben gesündigt und mangeln des Ruhmes den wir bei Gott hätten. |
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Folgen der Sünde: Gottes heiliger Zorn gegen Sünde ist durch das strenge Gericht über die Sünde offenbart. Sünde bricht unsere Gemeinschaft mit Gott und vertauscht wahre Freiheit mit Sklaverei. Menschliche Verhältnisse werden zu Kampfplätze des Stolzes, der Selbstsüchtigkeit, der Trennung, der Feindseligkeit, der Gewaltsamkeit und des Todes. Innerlich werden Menschen beschädigt von Gefühlen der Schande, der Angst, der Einsamkeit und schädliches Verlangen. Arbeit in einem feindlichen Land ist schmerzlich und ermüdend. Der Sünder hat das Schuldurteil bekommen und es erwartet ihm ewiger Tod. Ohne Gottes Schutz sind wir heimatlose Wanderer, der Gnade bedürftig. Und doch bietet Gott dem Sünder unerwartete Barmherzigkeit an. |
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| 4. Offenbarung |
| Wir glauben, dass die Bibel das von Gott eingegebene und unverfehlbare Wort Gottes ist. Es ist die einzige Autorität für Glauben und Leben. Gottes Offenbarung im Alten Testament, durch die Schöpfung und den Bund, war eine Vorbereitung für die großartige Offenbarung im Neuen Testament durch Jesus Christus. |
Allgemeine Offenbarung. Gott offenbart sich selbst allen Menschen durch die Schöpfung, Geschichte und durch die menschliche Natur. Gottes schöpferischer Geist wird in der Schönheit der Schöpfung offenbar. Sonne, Mond, Sterne, die Erde, Pflanzen und Tiere spiegeln die Herrlichkeit Gottes wieder. Gottes Absichten sind erkennbar in der Weltgeschichte. Die Muster der Ereignisse in dem Leben der Nationen und des Einzelnen offenbart dass Gott am Werk ist. Gottes persönliche Eigenschaften und sittliche Vorsätze werden in den Menschen gesehen. Im Folgen des Gewissens und in dem Verlangen Gott anzubeten erfahren Menschen flüchtige Eindrücke von dem heiligen Gott. Solche Offenbarungen Gottes sind weit verbreitet, doch in Geheimnissen gehüllt. Durch die Augen des Glaubens sehen wir reichlichen Beweis, dass Gott danach strebt, mit der sündigen Menschheit Gemeinschaft zu haben. |
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Gottes Wort. Der lebendige Gott der Bibel sprach. Er sprach und die Kreatur kam hervor aus dem Nichts. Gott sprach und trat in ein bleibendes Bündnis mit Abraham und seinen Nachkommen. Gott sprach und das Gesetz war geschrieben um die Kinder Israel in ihrem Bemühen zur Heiligkeit zu leiten. Gott sprach und die Propheten behaupteten mit leidenschaftlicher Ueberzeugung was der HERR über Recht, Gerechtigkeit und demütigen Wandel mit Gott meint. Gott sprach und das Wort wurde Fleisch-die höchste Offenbarung Gottes-Jesus Christus. Gott sprach und bot der frühen Kirche Leitung durch die Apostel an. Gott sprach vom vorausgesagten Gericht und von der Hoffnung auf Christi Wiederkunft in der Zukunft. |
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Vollmacht der Bibel. Die Bibel ist das einzig machtgebende geschriebene Wort Gottes. Schreiber, getrieben von dem Heiligen Geist, schrieben treu die Worte und Taten Gottes von der Schöpfung, von Israel, von Jesus und von der frühen Kirche nieder. Die Bibel ist Gottes bestimmte Offenbarung um Menschen glaubenswürdig leben zu lehren und um uns in das ewige Leben zu leiten. Die Worte der Bibel, bevollmächtigt durch den Heiligen Geist, schaffen eine Gemeinschaft des Glaubens die den Charakter des Schreibers wiederspiegeln. |
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Das Lesen des Wortes. Die Bibel wurde geschrieben um die Gläubigen zu unterweisen und zur Treue zu ermutigen. Ihre Botschaft wird am besten im Zusammenhang der Glaubensgemeinschaft dargestellt. Das Nachsinnen über die Bibel wirkt göttliche Weisheit aus, indem der Heilige Geist die Meinung der Wörter klar macht und auch zur Anwendung anleitet. Beim Bibellesen sollte man vorsichtig darauf achten wie der Text zur damaligen Zeit zu verstehen war. Sei es Geschichte, Gesetzes Regeln, Dichtung, Weisheit, Prophetie, Wunder oder Briefe. Bedeutungsvolles Bibellesen konzentriert sich auf Jesus Christus, den verheissenen Messias des Alten Testaments, das Wort Gottes im Neuem Testament und die Gründung der Kirche für alle Generationen. |
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| 5. Jesus Christus |
| Wir glauben an Gott den Sohn, den Herrn Jesus Christus, der ganz Gott und ganz Mensch war. Er tat Gottes Gebote kund, lebte ein sündloses Leben, starb am Kreuz um unsere Sünden zu bezahlen, stand leiblich vom Tode auf, fuhr auf gen Himmel und ist Herrscher und Regierer über alles. |
Gott der Sohn . Jesus Christus, unser Erlöser, ist Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Der Sohn ist ein Glied der Dreieinigkeit, vom Vater geliebt und ist tätig in der Schöpfung und in der Erlösung. Er ist die genaue Vorstellung von Gottes Persönlichkeit und Charakter. Der Sohn ist der Schöpfer des Himmels und der Erde, der ewig lebt. Gott sandte den Sohn in die Welt um die zu erlösen, die an ihn glauben. |
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Gott mit uns. Gott der Sohn wurde völlig Mensch um sich der verlorenen und sterbenden Menschheit gleich zu stellen. Maria, die Jungfrau, empfing Jesus durch die Vermittelung des Heiligen Geistes. Die Geburt Jesu brachte die Gute Nachricht dass Gott mit uns ist. Der verheissene Messia war gekommen, um die Menschen von geistlicher Gefangenschaft, Erlösung zu bringen. Die Engel im Himmel verkündigten das Wiederkommen der Herrlichkeit Gottes und Frieden auf Erden, denen die Gott wohlgefallen. |
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Leben und Lehre. Wie ein hebräischer Prophet, kündete Jesus das Kommen des Reiches Gottes an. Aber sein Lehren war tiefer, als die Lehren der anderen Propheten. Jesus verkündete, dass das Reich durch seine eigenen Worte und Taten käme. Jesu Bergpredigt steigerte den Maßstab der Gerechtigkeit um im Königreich leben zu können. Die Gleichnisse enthüllten neue Meinungen von Gottes Geboten in der Welt. Die Wunder beweisen Gottes Macht durch den Messias. Jesu Gemeinschaft mit Sündern offenbarte die Liebe, die alle Schranken überwindet. Das größte Gebot, Gott und den Nächsten zu lieben und der große Auftrag in alle Welt zu gehen und Menschen zu Jünger zu machen, waren der Mittelpunkt in Jesu Leben und Lehre. |
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| Arbeit für uns: Jesus kam als Messias, als Erlöser der Welt. Während dem Passahfest vor seinem Sterben erklärte Jesus, dass sein Leib und Blut im Mahl eine neue Bedeutung annehmen würden. Der Tod von Jesu Leib am Kreuz war das letzte, sündlose Opfer für die Sünden der Welt. Durch sein Blut war die Strafe der Sünde bezahlt. Gottes aufopfernde Liebe brachte Vergebung. Die Menschheit konnte jetzt versöhnt werden mit Gott. Die Macht Satans, der Sünde und des Todes waren durch Gottes Sieg gebrochen als er Jesus von den Toten auferweckte. Als unser Hohepriester öffnet Jesus Christus uns den Zugang zur Gegenwart Gottes im Himmel. Jetzt dient Jesus Christus uns als Fürsprecher und regiert als unser Herr. |
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| 6. Erlösung |
| Wir glauben, dass die Erlösung eine Gabe der Gnade Gottes ist, die man durch persönliche Buße und Glauben an Jesus Christus als Herrn und Heiland erhält. Gläubige, die im Glauben und Gehorsam leben, haben Heilsgewißheit, Vergebung der Sünde, Befreiung von der Sünde, Wiederherstellung der Gemeinschaft mit Gott und ewiges Leben. |
Gabe der Gnade. Die Erlösung enthält unsere Befreiung von der Macht Satans, der Sünde und des Todes durch den Opfertod Jesu am Kreuz. Aus unserem hoffnungslosen Zustand hat Jesus uns erlöst, indem er unsere Sünden vergab, uns von der Strafe befreite, uns eine neue Geburt gab, unsere Herzen reinigte und uns annahm in Gottes Familie und uns zu Bürgern des Himmels machte. Aus Gnade bietet Gott Erlösung und Segen für die Personen an, die keine Hoffnung mehr haben es jemals zu verdienen. Dann gibt Gott uns die Gnade so zu leben wie es ihm gefällt. |
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Buße und Glaube: Gott heißt alle Menschen willkommen, die sich der Sünde abgewandt haben und von ihren eigenen Wegen abkehren, um zurück zu Gottes Herrschaft zu kommen. Buße ist die eigene Entscheidung das Herz, den Sinn und die Taten Gott zu übergeben und gewissenhaft der Sünde abzusagen. Glaube ist die Wiederkehr zum himmlischen Vater, seinen Verheissungen der Gnade zu vertrauen, Schutz zu finden in seiner heiligen Barmherzigkeit und sich zu entscheiden Gott im ganze Leben zu folgen. |
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Herr und Heiland. Personen, die durch Jesus Christus zum Glauben an Gott gekommen sind, werden das Verlangen haben als Kinder Gottes zu leben. Weil Gott uns durch Jesus Christus erlöst hat, gehört unsere völlige Treue und unser Gehorsam ihm. Das Ebenbild Jesu Christi spiegelt sich in all seinen gläubigen Nachfolgern wieder. Die Gemeinde ist auf das Bekenntnis, dass Jesus Christus der Herr ist, gegründet. |
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Sicherheit der Erlösung. Gottes Kinder haben die Zuversicht, dass ihr himmlischer Vater sie mit Sicherheit ins himmlische Heim bringen wird. Dieses Vertrauen ist auf Gottes treue Verheißungen, unsere Annahme von Christus und die Versicherung des Heiligen Geistes in unserem Leben gegründet. Die Sicherheit der Vergebung Gottes in unserem Leben wird wachsen, indem die Glaubensgemeinschaft die Beweise der Erlösung bestätigt. Kinder Gottes zeigen eine Liebe zu Gott, Untertänigkeit zu Christus und Lebenseigenschaften die vom Geist beeinflußt sind. |
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| 7. Heiliger Geist |
| Wir glauben an Gott als den Heiligen Geist, der all denen, die ihren Glauben in Jesus Christus gesetzt haben, neues Leben gibt. Der Geist, welcher in den Gläubigen wohnt, fährt fort zu trösten, zu kräftigen, zu befähigen, zu führen und zu vereinigen, um die Mission der Gemeinde zu erfüllen. |
Gott der Heilige Geist. Der Heilige Geist ist Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Der Geist gibt dem Sohn und dem Vater in der Dreieinigkeit die Ehre. Durch die inspirierten Schreiber der Heiligen Schrift, enthüllt der Geist die Geheimnisse Gottes. Als derjenige, der alles neu macht, arbeitet der Geist manchmal in überraschender Weise. Wir sind mit dem Heiligen Geist gesegnet, dessen Gedanken, Gefühle und Taten sich persönlich auf uns beziehen. Wir bringen Gott die Ehre, wenn wir des Geistes Gegenwart und sein mächtiges Wirken in der Welt anerkennen. |
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Geber des Lebens. Der Geist Gottes schwebte bei der Schöpfung über das Wasser. Gottes Odem gab Adam das Leben. Der Geist Gottes ließ seine Gegenwart erkennen in Israel. Die alttestamentlichen Propheten erwarteten die Zeit, wenn Gottes Geist neue Menschen im Neuen Bunde erwählen würde. Als die Zeit erfüllet war, empfing Maria Jesus durch den Heiligen Geist. Gottes Geist erweckte Jesus vom Tode. Der Geist kam auf die Jünger am Pfingstage, dadurch wurde die Gemeinde gegründet. Der Geist hat die Macht Menschen zu erneuern, die schon tot in Sünden sind. Bei der Bekehrung tritt der Mensch in ein neues Leben und wird vom Geist getauft, der dann lebendig wird in Gott. Durch Gebet und Empfang des Heiligen Geistes erleben wir eine ständige Erneuerung. |
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Füllung des Geistes. Der Heilige Geist ist Gott in uns. Der Geist bevollmächtigte die Heiligen Gottes, die Priester, Könige und Propheten in Israel für ihren Dienst. Der Geist kam auf Jesus bei der Taufe und bevollmächtigte ihn für seine Mission. Jesus gab seinen Jüngern den Geist um seine Mission in der Welt weiter zu treiben. Alle Gläubigen haben die Füllung des Heiligen Geistes empfangen, als Geschenk der neuen Kreatur. |
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Das Werk des Geistes. Der Heilige Geist vertrat die Gegenwart Jesu auf Erden nach seiner Himmelfahrt. Pfingsten bezeichnet die Ausgießung des Geistes auf alle Menschen. Der Geist wirkt und warnt die Welt von der Sünde, ruft zur Umkehr zu Gott, offenbart Gottes Wort und macht Menschen fähig auf Gottes Ruf zu achten. Der Geist tauft alle Gläubigen in den Leib Christi ein. Er gibt den Gläubigen neues Leben, nimmt uns auf in Gottes Familie und befreit uns von den Fesseln der Sünde. Die fortfahrende Füllung des Geistes macht uns fähig nach Gottes Absichten zu leben. Der Geist tritt hinein in unseren Kämpfen und gibt uns die Ausdauer, die Gute Nachricht der Erlösung auszuleben. Der Geist segnet die Gemeinde mit geistlichen Gaben. Wir üben alle Gaben in der Weise, dass die Authorität der Heiligen Schrift anerkannt und dass das allgemeine Wohl der Gemeinde aufgebaut wird. |
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| 8. Jüngerschaft |
| Wir glauben, Jesus als Herrn in allem zu folgen heißt: Dass das Leben des Christen durch Liebe, Ehrlichkeit, Reinheit und Einfalt bestimmt wird. Des Gläubigen Hingabe zu Christus und der weltweiten Kirche, wird der Maßtab der Entscheidung sein, wie man sich in der Gesellschaft beteiligt hat. |
Jesus nachfolgen. Jesus ruft alle Gläubigen ihm gehorsam nachzufolgen. Durch Gottes Gnade folgen wir, als seine Jünger, das Muster Jesu. Das Leben und die Lehren Jesu zeigen uns was treue Jüngerschaft bedeutet. Durch die Gegenwart und die Kraft des Heiligen Geistes und zusammen mit einer verantwortlichen und liebevollen Kirchengemeinschaft, ist es möglich Jesus nachzufolgen. |
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Eigenschaften der Jüngerschaft. Die Gläubigen folgen Jesus in der Jüngerschaft, weil er sie aufruft zu folgen und als Erwiderung seiner Liebe. Jünger Jesu sind von der Verpflichtung gekenntzeichnet, alle Menschen bedingungslos zu lieben, ob Freund oder Feind. Ihre Liebe ist vollständig. Sie sind verpflichtet wahrheitsgemäß in Wort und Tat zu leben. Ihr Ja bedeutet Ja und ihr Nein bedeutet Nein. Sie sind zur Reinheit verpflichtet und stimmen nicht mit dem sündvollen Benehmen der Welt überein. Jünger Jesu leben mit den himmlichen Werten im Einklang, wenn es zu irdischem Reichtum kommt. Sie sind nicht im Materialismus versklavt, sondern helfen freigiebig denen, die in Not sind. |
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Globale Verpflichtung der Gemeinde. Jünger Jesu Christi aus allen Nationen sind Bürger des Reiches Gottes. Gläubige aus aller Welt einigen sich als Zeugnis der Erlösung, die Gott gegeben hat, durch Jesus Christus. Eine Verpflichtung zur Jüngerschaft bedeutet, dass wir darauf bedacht und willens sind zusammen mit Schwestern und Brüdern der ganzen Welt zusammen zu arbeiten. Wir sind verpflichtet, mit den Gläubigen aus aller Welt das Evangelium in allen Nationen zu verbreiten. |
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Beteiligung in der Gesellschaft. Das Bekenntnis, dass Jesus Christus der Herr ist, bestimmt unsere Entscheidungen über die Gesellschaft. Wir werden mit den Personen und Organisationen mitarbeiten, wo wir erkennen, dass sie bestrebt sind Frieden, Gerechtigkeit, Versöhnung, Freigiebigkeit, Wahrheit, Gesundheit und göttliche Werte zu fördern. Die Menschen oder Gruppen, die in Krieg, Ungerechtigkeit, Rassismus, Begierde, Teuschung, Krankheit und Ungöttlichkeit verwickelt sind, werden wir herausfordern. Wir merken, dass Menschen und Gruppen gemischten Motiven untertänig sind. Also folgen wir Jesu Muster, der mit Sündern Umgang hatte und Gottes Liebe weitergab, ohne selber ein Sünder zu werden. |
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| 9. Kirche |
| Wir glauben, dass die Kirche der sichtbare Leib der Gläubigen ist, die weltweite Gemeinschaft derer, die ihren Glauben auf Jesus Christus gesetzt haben. Glieder dieses Leibes sind miteinander in lokalen Gemeinden verbunden und nehmen an der Verordnung der Wassertaufe und des Abendmahls teil. |
Sichtbare Kirche. Die Gemeinde besteht aus Kinder Gottes auf der ganzen Erde. Sie wurde am Pfingsfest geboren, durch die Taufe des Heiligen Geistes. Gläubige treten in diese Gemeinde durch die Gnade der Erlösung ein. Wir sind berufen zusammen das Wort Gottes zu hören und danach zu handeln. Durch ihre Versammlungen und ihren geistlichen Dienst in der Welt, ist die Gemeinde die Wohnung des Heiligen Geistes. Die Glieder werden bekräftigt und begabt um zu bezeugen. Die Gemeinde drückt ihre Treue Jesus Christus gegenüber aus, indem sie regelmäßig in lokalen Gemeinschaften der Gläubigen zusammenkommen um anzubeten, zu lehren, Gemeinschaft miteinander zu pflegen, zu bezeugen und zu dienen. Diese Versammlungen sind sichtbare Zeichen der gnädigen Herrschaft Gottes in der Gegenwart und für alle Ewigkeit. |
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Verbundene Gesellschaft. Die Kirche ist dazu verordnet, dass die Gläubigen anbeten, Gemeinschaft pflegen und zusammen in Eintracht arbeiten.Gläubige, die ihren Glauben an Jesus Christus bekannt haben, treten durch die Taufe als Bundmitglied in eine lokale Gemeinde ein. Sie bringen die Ziele der Gemeinde zum Ausdruck, nehmen Verantwortung für andere in der Kirche an, fragen nach Berichte der Kirche, wählen Leiter der Kirche und je nach ihren Gaben dienen sie in der Gemeinde. |
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Verordnung der Taufe. Die Taufe dient als öffentliches Bekenntnis und Übergabe an Jesus Christus in der Gegenwart Gottes und die Gemeinschaft der Gläubigen. Die Taufe ist denjenigen verordnet, die die Erlösung der Gnade durch Jesus Christus angenommen haben. Deshalb wird die Taufe von denen erwartet, die einen öffentlichen Bund mit Jesus Christus machen wollen, um ihm im ganzen Leben zu folgen. Eine freiwillige Entscheidung Chrsitus zu folgen ist eine Bedingung, um diese Verordnung zu empfangen. Nachdem der Taufkandidat im Glauben unterrichtet ist und die Gemeinde ihre Zustimmung gegeben hat, wird diese Person mit der Untertauchtaufe oder mit der Besprengungstaufe getauft. |
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Verordnung des Abendmahls. Des Herrn Abendmahl ist eine öffentliche Tat (Zeremonie/Akt), welche den Gläubigen daran erinnert weiter dem Herrn Jesus Christus treu zu bleiben. Beim essen des Brotes und trinken des Weines gedenken die Gläubigen dankbar an ihre Erlösung durch den Tod Jesu am Kreuz. Des Herrn Abendmahl stellt auch die Gemeinschaft mit Christus und die Einigkeit, die die Gläubigen in dem Leib Christi haben, dar. Wenn wir das Brot essen und den Wein trinken freuen wir uns jetzt schon auf das himmlische Mahl vereint mit Gott in aller Ewigkeit. Für die Gläubigen, die ein richtiges Verhältnis mit Christus und untereinander haben, empfehlen wir regelmäßige Teilnahme am Mahl des Herrn. |
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| 10. Friede und Versöhnung |
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| Wir glauben, dass Gott allen Menschen Frieden und Vergebung durch das Werk Christi am Kreuz anbietet. Nachfolger des Gesetzes der Liebe Christi, bestätigen die Heiligkeit des Lebens, indem sie Frieden mit sich selber, im gemeinschaftlichen Leben und in internationalen Situationen stiften. |
Friede durch Christus. Die Macht des Werkes Christi wird durch das Leben miteinander und in der Gemeinde dargestellt. Unter den Kindern Gottes gibt es manche Verschiedenheiten und doch finden wir unseren gemeinsamenen Grund in Jesus Christus. Wir sind eine Gesellschaft der Versöhnung, denn Gottes Absicht ist die Welt durch seine Menschen zu segnen. Wir streben nach Einheit und Freundschaft, denn Jesus betete, dass wir eins sein würden. Wir haben Frieden mit Gott durch Jesus Christus gefunden und jetzt laden wir die Welt ein an diesem Frieden teilzunehmen. |
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Gesetz der Liebe. Nachfolger Jesu Christi leben unter dem Gesetz, welches gebrochene Verhältnisse durch Sünde, Tod und Satan wieder herstellen kann. Wir sollen Gott lieben von ganzem Herzen und unseren Nächsten wie uns selbst. Nachdem wir Gottes gnadenreiche Liebe erhalten haben ist es unsere Verantwortung, Gottes Liebe weiter zu geben. In der Gemeinde setzt das Gesetz der Liebe den Maßstab der Wertschätzung von Verschiedenheiten; Vergebung wird angeboten und zerstörte Leben werden geheilt. In der Welt versorgt das Gesetz der Liebe den Antrieb über unsere Grenzen zu gehen. Gott ruft uns auf die Personen unserer Nachbarschaft, so wie Fremdlinge, die in unseren Kreis hineinkommen und auch solche die über unsere Grenzen hinaus wohnen zu lieben. |
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Geheiligtes Leben. Gott hat die Gabe des Lebens geschaffen und er erhält es auch. Unsere Kirchen werden auch weiterhin Plätze sein, wo das Leben hoch respektiert wird. Wir bestätigen die Würde aller Menschen: Der Ungeborenen, der Behinderten und der Alten. So dass sie sich der Gabe des Lebens erfreuen können. Wenn es sich um internationelle Streitigkeiten handelt, werden wir nur die Unternehmungen unterstützen, die Gerechtigkeit fördern und Leben erhalten. Wir werden das Vorrecht des Lebens, auch gegen das Gesetz, in der Gesellschaft unterstützen. Wir werden versuchen die Qualität des Lebens für die Armen und für solche, die in Gefahr sind, zu verbessern. Wir werden Familien und Personen mit gebrochenen Verhältnissen Unterstützung anbieten. |
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Frieden stiften. Die Gemeinde ist ein Botschafter, der die Menschen zur Versöhnung mit Gott aufruft. Wir sind Friedensstifter, die die gute Nachricht des Friedens mit Gott verkündigen. Wir erhalten die Erkenntnis des Friedens mit Gott durch das Studium seines Wortes. Es ist unser Verlangen Frieden zu stiften, indem wir in der Tat die Versöhnung zwischen Personen und Gruppen in der Gemeinde suchen. Zur Lösung von Konflikten unterstützen wir eine Methode, welche nicht gewalttätig ist. Wir ermutigen die Regierungen, dass sie für ihre Bürger Gerechtigkeit und Mitleid fördert. Wir glauben an Friedensstiftung, indem wir friedliche Mittel gebrauchen, auch wenn es persönliches Leiden oder Tod bedeuten könnte. Mit der Liebe Christi stellen wir das Evangelium dar. Und so wie Christus vertrauen wir, dass Gott den Sieg geben wird. |
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| 11. Mission |
| Wir glauben, dass die Mission der Kirche in aller Welt Jünger zu senden ist, in dem das Evangelium von Jesus Christus, durch Evangelisierung und hingegebenen Dienst weiter gegeben wird. |
Kirche und Mission. Gott der Vater läd alle Menschen ein in sein Reich zu kommen, die Erlösung durch Jesus Christus anzunehmen und sich der Segnungen des Heiligen Geistes zu erfreuen. Der Heilige Geist gibt der Gemeinde die Kraft (im Gehorsam zu Jesu Gebot) in alle Welt zu gehen und Menschen zu Gottes Jünger zu machen. Die Gemeinde ist berufen Missionare in die Welt zu senden und sie in ihren Gebeten zu unterstützen. Die Gemeinde wird Gottes Mission weiterführen bis zum Ende der Welt. |
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Verkündigung des Evangeliums. Die Gemeinde teilt das Evangelium durch das gesprochene und geschriebene Wort mit. Wir erklären Jesus Christus als den einzigen Weg der Erlösung. Durch den Tod und die Auferstehung Jesu sind die Sünden vergeben und die Versöhnung mit Gott ist möglich. Wir verkündigen das Evangelium von Jesus Christus durch die Anbetungsfeiern, Predigen, Bibel lehren, Fürbitte, lokale und internationelle Mission. |
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Das Ausleben des Evangeliums. Die Gemeinde teilt das Evangelium durch das Dienen mit. Im Dienen verkörpert die Gemeinde die Liebe Christi in der Welt. Wir werden ermahnt Christus durch begeisterte Anbetung, ernstliches Gebet, biblisches Unterrichten und Verhältnisse der Unterstützung zu dienen. Wir zeigen denen, die in Gefahr sind und denen, die von der Gesellschaft nicht angenommen werden Großmütigkeit, Gerechtigkeit und Mitleid. Das Evangelium braucht Worte zur Erklärung und Taten der Redlichkeit. |
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Leiterschaft für Mission. Geistliche Leiterschaft ist notwendig, um die Gemeinde zu befähigen, Gottes Mission zu erfüllen. Wenn die Gemeinde das Leiten des Geistes befolgt, wird sie sich in verschiedener Weise organisieren, damit viele Leute in verschiedenen Tätigkeiten dienen können. Die Gemeinde wird sich für ihren Dienst und für die Wahl der Leiterschaft an christliche Muster halten. Die Gemeinde wird ihre Leiter nach Gebet und druch Gottes Führung wählen. Die Wahl der Gemeindeleiter ist auf deren göttlichen Charakter und geistliche Gaben gegründet. Die Gemeinde beruft Prediger und Gottesdienstleiter und darf ihnen auch finanziell unterstützen. Der Glaube, die Lehre und die Gaben der Personen, die in den Predigerdienst gerufen werden, werden von der Gemeinde und der Konferenz geprüft. Des Predigers Dienst wird von der Versammlung mit einem Bund bestätigt. |
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| 12. Christi letztendlicher Triumph |
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Wiederkunft Christi. Jesus versprach ausser dem, als er gen Himmel fuhr, wiederzukommen. Die Wiederkunft Jesu Christi ist unsere zuversichtliche Hoffnung, welche auf seine Verheißungen gegründet ist. Alle Nationen werden Zeugen dieses sichtbaren, öffentlichen Ereignisses sein. Die Wiederkunft Jesu Christi kann irgendwann geschehen. Wenn auch die Zeichen dieses Geschehens auf Naturkatastrophen und gesellschaftliche Zerstörungen hinweisen, werden wir doch gewarnt, dass wir keine Daten auf die Wiederkunft Christi festlegen. Die Gläubigen werden ermutigt, auszuharren und ein heiliges Leben zu führen in der Erwartung auf Jesu Wiederkunft. Wenn Christus wiederkommt, wird er die Werke des Bösen zerstören; ein Reich der Gerechtigkeit aufstellen und als Herr in diesem Königreich regieren. |
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Letzte Auferstehung. Der letzte Feind wird besiegt, wenn Gott alle Menschen vom Tode auferwecken wird. Gott gab uns schon einen Vorgeschmack von dem letzten Sieg über den Tod, als er Jesus Christus auferweckte. Die Auferstehung Jesu ist der Grund unserer zukünftigen Hoffnung. Für den Gläubigen ist die letzte Auferstehung die Erfüllung der Erlösung. Weil wir mit Christus vereint sind, bringt sein auferstandenes Leben ewiges Leben für uns. Unsere irdischen Leiber werden verwandelt zu geistlichen Leibern, so wie der Leib Christi verwandelt wurde. Gläubige, die da sterben, sind sicher in der Gegenwart Gottes. Ungläubige, die da sterben, werden auferweckt, um vor dem Gericht zu erscheinen. |
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Das Gericht für die Ungerechten. Der Tag des Gerichts findet am Ende aller Zeit statt. Gott wird das letzte Ziel der Menschen und der geistlichen Wesen bestimmen. Der himmlische Vater übergibt Jesus Christus das Gericht. Die Grundlage unseres Gerichts wird davon abhängen, was wir mit dem Geschenk der Erlösung, welches uns Christus gegeben hat, getan haben. Die Ungerechten werden die Ewigkeit in völliger Trennung von Gottes Gegenwart verbringen. Diese Personen, zusammen mit Satan, den Demonen und dem Tod, werden auf ewig der Hölle übergeben. |
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Belohnung der Gerechten. Am Tage des Gerichts wird der Herr Jesus Christus alle Gläubigen für ihren Glauben an Gott und ihren Gehorsam zu ihm belohnen. Alle, dessen Namen im Buche des Lebens gefunden werden, werden sich für immer der Gegenwart Gottes erfreuen. An dem Tage wird Gott eine neue Schöpfung machen, wo Himmel und Erde in dem wiedergewonnenen Paradies vereinigt werden. Die Glaubenstreuen werden in der herrlichen Gegenwart Gottes eine vollkommene Gemeinschaft mit Gott erleben. Sie werden ewiges Leben durch die Segnungen des Geistes haben. Halleluja! |
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| Von unserem "Glaubensbekenntnis"
Warum machen wir ein Dokument, welches unser Glaubensbekenntniss beschreibt?
Wir glauben, es ist wichtig, dass jede Generation der Christenheit ihren Glauben in ihrem eigenen Zusammenhang und mit ihrer eigenen Sprachweise ausspricht. Wenn wir wissen was wir glauben, warum wir das glauben und wie es unser Leben beeindruckt, dann hat unser Wandel mit Christus die Fähigkeit, dynamisch und sachdienlich zu sein. Dieses gilt für beides: im Zusammenhang mit unserer kirchlichen Gesellschaft und in unserem Zeugniss für die Welt. Das EMMC Glaubensbekenntniss versorgt auf dieser Hinsicht eine Hilfsquelle.
Wie sollte dieses Dokument gebraucht werden?
Dieses Glaubensbekenntnis kann als Hilfsquelle für persönliches oder Gruppenstudium gebraucht werden. Die zwölf Hauptpunkte unseres Bekenntnisses - am Anfang dieses Büchleins - sind dazu da, um vervielfältigt zu werden und an Personen weiter zu reichen, die nach unserem Glauben fragen. Die vielen Hinweisungen auf Bibelverse, in den Anmerkungen nach jeder Aussage, werden helfen, die biblische Grundlage zu entdecken auf dessen Grund dieses Glaubensbekenntnis aufgebaut ist.
Gibt es noch andere Hilfsquellen, die dieses Dokument begleiten würden?
Eine Lektionsserie "Die Lebendige Wahrheit: Ausleben was du glaubst", geschrieben von Dr. Terry Hiebert, ist dazu angepaßt, um Einzelne und Gruppen zu helfen, die Wahrheiten dieses Glaubensbekenntnisses zu erforschen. Diese gegenseitige und dynamische Anleitung des Studiums fordert uns heraus die lebendige Wahrheit zu entdecken und sie in unserem Leben anzuwenden. Frage bei dem EMMC Büro an, um Kopien dieser Lektion zu erhalten.
Dieses Bekenntnis ist das Resultat von nahezu zehnjähriger Arbeit, hauptsächlich von dem Dienstrat der Evangelischen Mennonitischen Missions Konferenz. Viele Entwürfe sind geschrieben worden; alle EMMC Gemeinden haben zahlreiche Gelegenheiten gehabt um daran mitbeteiligt zu sein. Eine haupttheologische Beratung wurde in Winnipeg abgehalten, um die Gestaltung der Texte dieses Bekenntnisses zu formen. Ein besonderer Dank an Dr. Terry Hiebert für seine unermüdenden Anstrengungen in dem Entwurf der ersten Schriften. Dieselben sind später, während der viele Gespräche, verändert worden. Und die dann dazu geführt haben dieses als ein Bekenntnis zu machen, das von Glied zu Glied der EMMC geschrieben worden ist. |
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